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Im Jahre 1908 wurde im Gasthaus „Hirsch“ der „Kaninchenzüchterverein Faurndau und Umgebung„ vom Züchter und Preisrichter Ludwig Grau gegründet. Weitere Gründungsmitglieder waren H. Fichtel, Albert, Karl und Johann Dannemann, H. Breitinger, Paul Kerbe sowie Georg Schurr. Dieser junge Verein führte bereits ein Jahr später eine Gauaustellung durch. Sie fand im Gasthaus „Hirsch“, der heutigen Hirschapotheke, statt.
1927 trat Ludwig Grau zurück und übergab Paul Hahn die Führung des Vereins. Bereits damals wurden mit den Vereinen Göppingen, Eislingen-Süd, Eislingen- Nord, Uhingen, Ebersbach und Wangen züchterische Wettbewerbe durchgeführt.
Anlässlich des 25- jährigen Jubiläums wurde 1933 die Kreisausstellung in Faurndau abgehalten. Die erste Nachkriegsversammlung war 1947 im Gasthaus „Adler“. Der „Neubeginn“ fand unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Hans Bayer, dem 2. Vorsitzenden Karl Kuch, dem Kassier Leonhard Dümmler, dem Schriftführer Adolf Öttle sowie J. Maier und Karl Seitz statt. Der Kaninchenzüchterverein Faurndau wurde in den folgenden Jahren von den Vorsitzenden Adolf Öttle, Hans Bayer, W. Walliser, E. Mangold sowie Albert Schurr geführt.
Im Jahre 1958 konnte das 50- jährige Jubiläum im Gasthaus „Zum Bahnhof“ (Dudium) gefeiert werden. Unter der Führung von Albert Schurr wurde anlässlich dieser Feier die Kreisschau in Faurndau abgehalten. Am 7. und 8. August 1965 konnte das Vereinsheim nach über 4.000 Stunden Eigenleistung eingeweiht werden. Die Vereinsleitung bestand damals aus Hans Bayer, (1. Vorsitzender), Jörg Hoyler, (2. Vorsitzender), R. Schurr, (Kassier), K. Gruner, (Schriftführer) sowie den Ausschussmitgliedern A. Schurr, Otfried Zeisberger und Hans Scheel. Ab 1967 wurde der Verein von Otfried Zeisberger geführt. Unter seiner Regie wurde das Vereinsheim renoviert, umgebaut und verbessert.
Am 6. und 7. August 1983 konnte das 75- jährige Jubiläum in einem großen Festzelt gefeiert werden. Zwei Wochen intensivster Arbeit von vielen Vereinsmitgliedern waren notwendig, um so ein, für unseren Verein, großes Fest feiern zu können. Hauptorganisator war Paul Grimm.
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